Im Schatten schlafen
Die Glocken heilen nicht, sie schmerzen
mit der Erinnerung hohlem Klang.
Das Bild des Menschen starrt vor Rissen,
verblasst von so viel Licht.
Die Blüten lindern nicht, sie blenden
wie Schnee entblößter Haut.
Die holden Namen sind verblutet,
zernagt von Liebesgram.
Im Schatten schlafen wäre besser,
beim Schnarchen tierwarmen Glücks.
Doch wär es ja am allerbesten,
niemals erwacht zu sein.